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Veterinäramt warnt vor Hitzschlag bei Hund, Katze und Kleintieren

today26. Juni 2026 11

Hintergrund
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Hohe Temperaturen können für Haustiere schnell lebensbedrohlich werden. Darauf weist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin. Bereits ab Temperaturen über 25 Grad steigt das Risiko für einen Hitzschlag deutlich an.

Fehlt es an Schatten, Frischluft oder ausreichend Trinkwasser, kann sich der Körper von Hunden, Katzen, Meerschweinchen und anderen Kleintieren schnell überhitzen. Erste Warnzeichen sind laut Fachleuten Unruhe, Abgeschlagenheit oder Taumeln. In solchen Fällen müsse das Tier sofort in eine kühlere Umgebung gebracht und mit frischem Wasser versorgt werden.

Bei schweren Symptomen wie Krämpfen, Atemnot oder Bewusstlosigkeit besteht akute Lebensgefahr. Betroffene Tiere sollten umgehend tierärztlich behandelt werden. Vor dem Transport könne eine vorsichtige Kühlung sinnvoll sein – etwa durch Verdunstungskühlung oder bei stabilen Tieren durch Abkühlung mit Wasser.

Besonders gefährdet sind kurzköpfige Hunderassen wie Möpse oder Französische Bulldoggen sowie ältere oder herzkranke Tiere. Auch bei ansonsten robusten Tieren sollten körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

Auch Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Ziervögel werden häufig unterschätzt. Ihre Gehege oder Käfige dürften nicht dauerhaft der direkten Sonne ausgesetzt sein, und jederzeit müsse ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stehen.

Besonders deutlich warnt das Veterinäramt vor dem Zurücklassen von Tieren in geparkten Fahrzeugen. Selbst kurze Zeit könne dort schnell zu lebensgefährlichen Temperaturen führen. Offene Fenster böten keinen ausreichenden Schutz. Zudem kann dies als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gewertet werden.

Geschrieben von: Redaktion

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