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Eichenprozessionsspinner in Koblenz auf niedrigem Niveau

today26. Juni 2026 7

Hintergrund
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Der Befall durch den Eichenprozessionsspinner ist im Stadtgebiet Koblenz in diesem Jahr auf vergleichsweise niedrigem Niveau geblieben. Das hat die regelmäßige Kontrolle der städtischen Baumkontrolleure ergeben. Demnach wurden an rund 13 Prozent der im Baumkataster erfassten Eichen entsprechende Nester festgestellt. Insgesamt mussten an 208 Bäumen Gespinste entfernt werden.

Alle gemeldeten Befälle wurden nach Angaben der Stadt zeitnah durch Fachfirmen beseitigt. Stadtbaummanager Stephan Dally bewertet die Situation als stabil. Die Ausbreitung bewege sich seit Jahren auf einem niedrigen Niveau und liege deutlich unter den Werten anderer Regionen in Deutschland.

Als Ursache für die vergleichsweise geringe Ausbreitung nennt die Stadt unter anderem das Fehlen großflächiger, zusammenhängender Eichenbestände im Stadtgebiet, die eine schnelle Vermehrung begünstigen würden.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners entwickeln ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare, die Hautreizungen, Juckreiz sowie Augen- und Atemwegsbeschwerden verursachen können. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Ein direkter Kontakt sollte daher unbedingt vermieden werden.

Die typischen Gespinste finden sich vor allem an Stämmen, stärkeren Ästen oder in Astgabeln von Eichen. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen setzt weiterhin auf regelmäßige Kontrollen und die schnelle Entfernung der Nester.

Geschrieben von: Redaktion

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