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SPNV-Nord fordert Sanierung der linken Rheinstrecke

today5. Oktober 2026 13

Hintergrund
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Der SPNV-Nord fordert, die geplante Korridorsanierung der linken Rheinstrecke wie vorgesehen umzusetzen. Hintergrund sind Überlegungen von Bund und Deutscher Bahn, die Zahl der geplanten Sanierungen zu reduzieren. Der Verband warnt vor Folgen für die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs und die Infrastruktur.

Nach Angaben des SPNV-Nord läuft die Sanierung der rechtsrheinischen Strecke derzeit nach Plan. Die Wiederinbetriebnahme wird demnach für Dezember 2026 erwartet. Auch der Schienenersatzverkehr funktioniere insgesamt gut. Der Personenverkehr auf der linken Rheinseite sei trotz einzelner technischer Ausfälle bislang vergleichsweise zuverlässig.

Der Verband sieht bei einem Verzicht auf die Sanierung der linken Rheinstrecke zahlreiche Risiken. Unter anderem müssten der Knoten Koblenz digitalisiert und mehrere Brücken dringend erneuert werden. Auch neue Stationen, zusätzlicher Lärmschutz und Verbesserungen für den Zugverkehr könnten sich deutlich verzögern.

Besonders mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 im Mittelrheintal warnt der SPNV-Nord vor möglichen Folgen. Geplante neue Stationen und weitere Verbesserungen könnten ohne die gebündelte Sanierung nicht umgesetzt werden. Der Verband appelliert deshalb an das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn, an den bisherigen Plänen festzuhalten.

Geschrieben von: Redaktion

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