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Shamonda-Virus bei Tieren im Kreis Mayen-Koblenz

today9. September 2026 7

Hintergrund
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Im Kreis Mayen-Koblenz gibt es mehrere Nachweise des Shamonda-Virus bei Rindern. Das Virus wurde in Deutschland erstmals Anfang August festgestellt und inzwischen auch bei anderen Tierarten nachgewiesen. Betroffen waren unter anderem Pferde, Schafe, Ziegen und Alpakas. Bei einem Ende August verstorbenen Pferd aus Rheinland-Pfalz wurde das Virus ebenfalls festgestellt. Das Tier hatte zuvor neurologische Störungen gezeigt.

Übertragen wird das Virus durch blutsaugende Gnitzen. Eine vollständige Ansteckung lässt sich deshalb derzeit nicht verhindern. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht für Menschen kein relevantes Infektionsrisiko.

Das Veterinäramt empfiehlt Tierhaltern, den Kontakt zu Gnitzen möglichst zu reduzieren. Dazu gehören geeignete Insektenschutzmittel, saubere Tränken und möglichst der Aufenthalt der Tiere während der Dämmerung und nachts im Stall. Auch Fliegendecken, Masken oder Insektenschutzgitter können helfen. Bei einem Verdacht auf eine Infektion sollten Tierhalter umgehend einen Tierarzt kontaktieren.

Geschrieben von: Redaktion

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