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Neuwieder Behörden wollen enger zusammenarbeiten

today9. Oktober 2026 13

Hintergrund
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Die Stadt Neuwied, der Kreis und weitere Behörden wollen bei problematischen Wohnverhältnissen künftig enger zusammenarbeiten. Dafür haben Vertreter verschiedener Stellen bei einem ersten Runden Tisch feste Kommunikationswege vereinbart. Anlass waren die Erfahrungen rund um den Felsenkeller im Stadtteil Heimbach-Weis.

Der Fall hatte gezeigt, wie schwierig eine gemeinsame Lösung sein kann, wenn mehrere Themen gleichzeitig betroffen sind. Dazu gehören etwa die öffentliche Ordnung, der Infektionsschutz, die Müllentsorgung, die soziale Situation der Bewohner und die Wasserversorgung. Für diese Bereiche sind unterschiedliche Behörden und Institutionen zuständig.

An dem Treffen auf Einladung von Oberbürgermeister Jan Einig nahmen unter anderem Vertreter des Gesundheitsamtes, der Abfallwirtschaft, des Jobcenters, des städtischen Ordnungs- und Sozialamtes sowie der Stadtwerke und Servicebetriebe Neuwied teil. Gemeinsam blickten sie auf den Fall zurück und besprachen, welche Schwierigkeiten es bei der Zusammenarbeit gegeben hatte.

Als erste konkrete Maßnahme sollen die Ansprechpartner der beteiligten Stellen gebündelt und gemeinsame E-Mail-Verteiler eingerichtet werden. So sollen Informationen bei ähnlichen Fällen schneller weitergegeben und die zuständigen Stellen frühzeitig eingebunden werden.

Der Runde Tisch soll künftig zweimal im Jahr stattfinden. Bei konkreten Problemen können die vereinbarten Kommunikationswege jederzeit genutzt werden. Ziel ist es, schneller gemeinsame Lösungen zu finden, ohne die gesetzlichen Zuständigkeiten der einzelnen Behörden zu verändern.

Geschrieben von: Redaktion

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