News

Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler wird weiterentwickelt

today8. Oktober 2026 24

Hintergrund
share close

Der Kreis Ahrweiler will seinen Katastrophenschutz in den kommenden Jahren gezielt ausbauen. Der Kreistag hat den dazugehörigen Finanz- und Maßnahmenplan einstimmig beschlossen. Grundlage ist ein neuer Katastrophenschutzbedarfsplan, der Risiken bewertet und den notwendigen Bedarf an Personal, Fahrzeugen und Ausstattung festlegt.

Insgesamt sind 31 Maßnahmen vorgesehen. Sie sind nach Priorität geordnet und sollen schrittweise in den kommenden Jahren umgesetzt und über die jeweiligen Haushalte finanziert werden.

Ein Schwerpunkt liegt auf einer einheitlichen Alarm- und Einsatzplanung. Die Pläne von Kreis und Kommunen sollen besser aufeinander abgestimmt und regelmäßig aktualisiert werden. Außerdem ist ein neues Katastrophenschutzzentrum geplant. Dort werden unter anderem Krisenstäbe, Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Material gebündelt. Zunächst soll eine Machbarkeitsstudie klären, wie ein solches Zentrum umgesetzt werden kann.

Auch beim Personal soll nachgebessert werden. Die Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz in der Kreisverwaltung soll zusätzliche Stellenanteile bekommen. Außerdem ist die Beschaffung neuer Fahrzeuge und Ausrüstung vorgesehen. Kommunen sollen finanziell unterstützt werden, wenn ihre Fahrzeuge auch überörtlich im gesamten Kreis eingesetzt werden können.

Grundlage für den neuen Bedarfsplan sind neue Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz. Die überarbeitete Katastrophenschutzverordnung gilt seit September 2025. Die konkreten Vorgaben für Fahrzeuge und Geräte folgten im November 2025. Auf dieser Basis wurde der Bedarfsplan erstellt und im Juni 2026 an den Kreis übergeben.

Geschrieben von: Redaktion

Rate it

Beitrags-Kommentare (0)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet

Instagram

Facebook

Loading...

Infos