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Schweres Unwetter sorgt für zahlreiche Schäden in der Region

today20. August 2026 16

Hintergrund
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Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend weite Teile des Westerwaldkreises getroffen und erhebliche Schäden verursacht. Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Wirges, Montabaur und Wallmerod. Zahlreiche Dächer wurden beschädigt, Bäume stürzten um, Straßen wurden blockiert und in mehreren Orten kam es zu Stromausfällen. Rund 580 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um die mehr als 160 gemeldeten Einsatzstellen abzuarbeiten. Dabei wurde auch ein Feuerwehrmann durch einen Stromschlag verletzt.

Zu einem tragischen Unglücksfall kam es im Bereich Remagen. Zwei Frauen hatten während des Unwetters Schutz unter einer überdachten Sitzgruppe gesucht. Ein entwurzelter Baum stürzte auf das Bauwerk. Eine 58-Jährige starb an ihren Verletzungen, eine 47-Jährige wurde schwer verletzt.

Aufräumarbeiten dauern weiter an

Auch einen Tag nach dem Unwetter sind die Folgen noch deutlich sichtbar. Umgestürzte Bäume, zerstörte Fahrzeuge sowie beschädigte und teilweise abgedeckte Häuser prägen vielerorts das Bild. Die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und Ministerpräsident Gordon Schnieder verschafften sich vor Ort einen Eindruck der Lage. Wieland lobte insbesondere die große Hilfsbereitschaft der Menschen und den Einsatz der Rettungskräfte. Viele Anwohner unterstützen sich gegenseitig bei den Aufräumarbeiten und nehmen Betroffene auf.

©Nicki Ahlborn

Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich noch einige Zeit andauern. Auch die Stromversorgung ist noch nicht überall vollständig wiederhergestellt. Der Energieversorger arbeitet weiter an den betroffenen Leitungen. Das Krankenhaus Dernbach kann inzwischen wieder vollständig versorgt werden.

Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen gehen weiterhin Gefahren aus. Die Kreisverwaltung warnt deshalb vor dem Betreten beschädigter Gebäude und rät dringend davon ab, Wälder aufzusuchen. Zudem werden Schaulustige aufgefordert, Einsatzstellen zu meiden, um die Arbeiten der Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Geschrieben von: Redaktion

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