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TuS Koblenz gegen Schott Mainz: Ein Duell mit Geschichte

TuS Koblenz trifft im 29. Spieltag auf Tabellenführer Schott Mainz. Rückblick auf das letzte Duell, aktuelle Form und den Weg der Mainzer an die Tabellenspitze.

Redaktion
·
3. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 12 Stunden

Oberliga-Alltag mit Vorgeschichte

Wer die Tabelle der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in dieser Saison verfolgt, kommt an zwei Namen nicht vorbei: TuS Koblenz und TSV Schott Mainz. Laut kicker.de treffen beide Teams am 29. Spieltag der Saison 2026/27 aufeinander, Anstoß ist am Samstag, den 17. April 2027, um 14 Uhr. Noch ist das Spiel Zukunftsmusik, doch ein Blick zurück zeigt, warum sich die Begegnung lohnt, im Kalender rot anzustreichen.

Das kennt ihr, oder? Diese Spiele, bei denen man weiß: Hier geht es um mehr als drei Punkte. Genau so eines war die bisher letzte Partie zwischen beiden Mannschaften.

Die letzte Begegnung: Ein bitteres 2:3

Nach Angaben der Rhein-Zeitung verlor der TuS Koblenz das Verfolgerduell bei Schott Mainz mit 2:3 (1:3) – eine Niederlage, die am Ende knapp ausfiel, über weite Strecken aber ernüchternd verlief. Besonders bitter aus Koblenzer Sicht: Karim Zeghli, der in der vergangenen Saison noch selbst für die TuS kickte, traf als Verteidiger der Mainzer gleich doppelt – beide Treffer fielen laut Rhein-Zeitung binnen weniger Minuten. Ein seltenes Kunststück für einen Abwehrspieler, und eines, das in Koblenz sicher noch nachhallt.

Wer sich die letzten zehn Spiele beider Teams ansieht, erkennt laut kicker.de ein durchwachsenes Bild bei der TuS: Mal ein 3:2-Sieg gegen die Eisbachtaler Sportfreunde, mal eine 3:1-Niederlage bei FV 07 Diefflen. Konstanz sieht anders aus. Schott Mainz dagegen zeigte sich zuletzt deutlich griffiger – unter anderem mit einem 5:1 gegen SV Auersmacher und einem 3:1 gegen Wormatia Worms.

Schott Mainz: Tabellenführer mit Anspruch

Dass Schott Mainz derzeit zu den Topteams der Liga zählt, bestätigt auch eine aktuellere Partie. Wie flutlicht-helden.de berichtet, gewann der TSV das Gipfeltreffen gegen den bisherigen Spitzenreiter TuS Mechtersheim deutlich mit 3:0 und übernahm damit die Tabellenführung. Alle drei Tore fielen noch vor der Pause: Righteous Vodi traf bereits in der dritten Minute nach einem Fehler im Mechtersheimer Spielaufbau, Daniel Rudi erhöhte in der 37. Minute, und nur zwei Minuten später legte Gianni Giuseppe Auletta nach. Vor 613 Zuschauern an der Kirschenallee war die Partie damit praktisch entschieden. Schott-Trainer Thomas Schwarz zog nach dem Spiel ein nüchternes Fazit, das flutlicht-helden.de zitiert: Drei Punkte, die Tabellenführung zurückerobert und eine sehr gute Leistung – mehr aber auch nicht, und nicht weniger. Als Grund für den Erfolg nannte er eine angepasste Spielweise, die von Beginn an für besseren Zugriff und mehr Ballgewinne gesorgt habe. Mit 32 Punkten führt Schott die Tabelle nun einen Zähler vor Mechtersheim an.

Was für die TuS ansteht

Für den TuS Koblenz bleibt die Oberliga-Saison ein Auf und Ab. Laut kicker.de wartet vor dem direkten Duell mit Schott Mainz noch einiges an Programm: ein Landespokalspiel beim VfB Wissen, die Begegnung mit dem FC Rot-Weiß Koblenz im 16. Spieltag und ein Heimspiel gegen FK Pirmasens im 17. Spieltag. Die Rückrunde hält also reichlich Gelegenheit bereit, Punkte zu sammeln – und vielleicht die eine oder andere offene Rechnung zu begleichen. Schott Mainz wiederum trifft vor dem Koblenz-Spiel unter anderem auf den FV 07 Diefflen und die Eisbachtaler Sportfreunde. Beide Vereine haben also noch einen langen Weg bis zum 29. Spieltag vor sich – mit allem, was Oberliga-Fußball ausmacht: Formschwankungen, Trainerentscheidungen und der ständige Blick auf die Tabelle.

Warum dieses Spiel mehr ist als eine Randnotiz

Zugegeben: Bis zum April 2027 ist es noch ein Stück hin. Aber genau das macht Fußball in der Region so spannend – man weiß nie genau, wo beide Mannschaften dann stehen werden. Fest steht schon jetzt: Mit Schott Mainz trifft die TuS auf einen Gegner, der sich zuletzt an die Tabellenspitze gekämpft hat und dort offensichtlich bleiben will. Und mit Karim Zeghli gibt es auf der anderen Seite einen Namen, der in Koblenz nicht ganz unbekannt ist. Oberliga-Fußball lebt von solchen Geschichten. Vom Wiedersehen, vom Pokalkampf, von den kleinen Rivalitäten zwischen Nachbarorten entlang von Rhein und Mosel. Wer am Oberwerth oder an der Kirschenallee mitfiebert, weiß: Diese Liga schreibt ihre eigenen Kapitel – und das nächste zwischen TuS Koblenz und Schott Mainz wartet schon.

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