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Bewegungsjagd bei Lahnstein: Waldgebiet Spießborn II am 6. November gesperrt

Am 6. November 2026 ist das Jagdrevier Spießborn II bei Lahnstein wegen einer Bewegungsjagd gesperrt.

Redaktion
·
4. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 9 Stunden

Jagd im Revier Spießborn II: Diese Regeln gelten am 6. November

Wer in den nächsten Tagen durch die Wälder rund um Friedrichssegen, Frücht, Miellen, Becheln und Braubach spazieren, reiten oder mit dem Mountainbike unterwegs sein will, sollte einen Blick in den Kalender werfen. Am Freitag, 6. November 2026, findet im Jagdrevier Spießborn II von 8 bis 17 Uhr eine Bewegungsjagd statt. Das teilt die Stadt Lahnstein in einer Pressemeldung mit.

Betroffen ist ein Waldgebiet, das sich über mehrere Ortschaften erstreckt. Eine von der Stadt veröffentlichte Karte zeigt den genauen Verlauf, unter anderem entlang der Landesstraße 327 und angrenzender Wege. Die bejagten Flächen werden laut Stadt Lahnstein durch deutliche Hinweisschilder und Absperrungen gekennzeichnet, damit niemand versehentlich ins Jagdgebiet gerät.

Hausrecht geht für einen Tag an die Jagdausübenden

Für die Dauer der Jagd übergibt die Stadt Lahnstein als überwiegende Grundstückseigentümerin im Jagdgebiet das Hausrecht an die Jagdausübenden. Das bedeutet: Wer die Absperrungen ignoriert, hält sich nicht nur über eine Empfehlung hinweg, sondern begibt sich in ein Gebiet, das an diesem Tag anderen Regeln unterliegt.

Die Stadt appelliert deshalb ausdrücklich an alle, die den Wald nutzen, die Absperrungen zu respektieren und ihre Aktivitäten an diesem Freitag außerhalb des gesperrten Bereichs auszuüben. Wer trotzdem raus will, muss nicht komplett umplanen: Im näheren Umfeld gibt es laut Stadt Lahnstein genügend Alternativen, um die Erholungsfunktion des Waldes zu nutzen, vom Spaziergang über den Ausritt bis zur Mountainbiketour.

Hunde an die Leine, besonders am Rand des Sperrgebiets

Ein Punkt betrifft besonders Hundehalterinnen und Hundehalter: Die Stadt Lahnstein bittet darum, Hunde aus Sicherheitsgründen anzuleinen, vor allem im unmittelbaren Umfeld des gesperrten Gebiets. Gerade dort, wo die Grenzen zwischen freiem Wald und Jagdfläche fließend wirken, kann ein freilaufender Hund schnell zum Risiko werden, sowohl für sich selbst als auch für den Ablauf der Jagd.

Wer sich unsicher ist, wo genau das Jagdgebiet beginnt und endet, findet die Karte mit dem markierten Bereich auf der Website der Stadt Lahnstein. Bis zum 6. November bleibt also Zeit, die eigene Tour für diesen Tag zu planen, sei es ein Ausweichen auf andere Waldwege oder schlicht ein anderer Tag für die geplante Runde durchs Grüne.

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