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Wildschweine in Wohngebieten: Rhein-Lahn-Kreis gibt Tipps

today12. Oktober 2026 11

Hintergrund
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Im Rhein-Lahn-Kreis werden immer häufiger Wildschweine in Wohngebieten gesichtet. Die Tiere richten dabei Schäden in Gärten, auf Rasenflächen und in Beeten an. Gleichzeitig sorgen die Begegnungen bei Anwohnern für Verunsicherung. Die Jagdbehörde steht deshalb im Austausch mit Jagdpächtern, Ortsbürgermeistern und dem Kreisjagdmeister.

Um Wildschweine fernzuhalten, sollten Anwohner mögliche Futterquellen beseitigen. Komposthaufen und Mülltonnen müssen gut gesichert sein. Lebensmittel und Speisereste sollten nicht im Freien liegen. Auch Fallobst sollte regelmäßig entfernt werden. Die Tiere sollten keinesfalls gefüttert werden.

Zusätzlich empfiehlt die Jagdbehörde, Grundstücke mit einem stabilen Zaun zu sichern. Dieser sollte mindestens 1,50 Meter hoch sein und so befestigt werden, dass Wildschweine ihn nicht anheben können. Bei Grundstücken im Außenbereich sollten mögliche Bau- und Naturschutzvorgaben vor dem Bau eines Zauns geprüft werden.

Besonders im Herbst und Winter finden vermehrt Jagden statt. Anwohner sollten deshalb Absperrungen, Hinweisschilder und Anweisungen der Jagdleitung beachten. Die Jagd dient dazu, den Wildschweinbestand zu regulieren.

Wer einem Wildschwein begegnet, sollte Abstand halten und das Tier weder bedrängen noch vertreiben. Kinder und Haustiere sollten ebenfalls von den Tieren ferngehalten werden.

Geschrieben von: Redaktion

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