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Neue Beatmungsmethode am GK-Mittelrhein soll Lungen schonen

today2. Oktober 2026 13

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Auf den interdisziplinären Intensivstationen des GK-Mittelrhein in Koblenz kommt seit einigen Monaten eine neue Methode zur künstlichen Beatmung zum Einsatz. Bei der sogenannten aktiven Totraumreduktion wird verbrauchte, kohlenstoffdioxidreiche Luft aus dem Beatmungssystem gezielt durch frisches Atemgas ersetzt.

Dadurch kann das Beatmungsgerät die Lunge mit kleineren und schonenderen Atemzügen unterstützen. Das Verfahren wurde von einem Koblenzer Medizintechnik-Unternehmen gemeinsam mit Fachleuten aus der Intensivmedizin weiter erprobt; inzwischen wurden am GK-Mittelrhein mehr als 50 Patienten damit behandelt. Erste Erfahrungen wurden zudem in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

Das Team um Prof. Dr. Samir Sakka gehört zu den frühen Anwendern des in Deutschland entwickelten Systems. Nach Angaben der Klinik zeigen die bisherigen Erfahrungen insbesondere bei Patienten mit schwer geschädigten Lungen und ausgeprägten Atemstörungen Möglichkeiten für eine schonendere Behandlung. Zudem besuchte eine Delegation von Intensivmedizinern aus Riga die Koblenzer Stationen zum fachlichen Austausch mit Ärzten und Pflegekräften.

Geschrieben von: Redaktion

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