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RHD-Virus bei Wildkaninchen in Koblenz nachgewiesen

today25. September 2026 10

Hintergrund
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Bei mehreren toten Wildkaninchen im Bereich der EPG-Arena auf dem Koblenzer Oberwerth ist das hochansteckende RHD-Virus Typ 2 (RHDV-2) als Todesursache festgestellt worden. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz empfiehlt Haltern von Hauskaninchen deshalb, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen und bei Bedarf auffrischen zu lassen.

Die sogenannte Hämorrhagische Kaninchenkrankheit kann Wild-, Zucht- und Hauskaninchen betreffen und verläuft häufig tödlich. Das Virus kann unter anderem durch direkten Tierkontakt, verunreinigtes Futter, Insekten sowie kontaminierte Kleidung und Gegenstände übertragen werden; eine spezifische Behandlung gibt es nicht. Neben der Impfung gegen RHDV-1 und RHDV-2 werden auch gute Hygiene und der Schutz vor direktem Kontakt mit Wildkaninchen empfohlen.

Das Veterinäramt bittet Bürgerinnen und Bürger, auffällige oder verendete Wildkaninchen zu melden und die Tiere nicht mit bloßen Händen anzufassen oder selbst einzusammeln. Auch Hunde und andere Haustiere sollten von den Kadavern ferngehalten werden. Meldungen können per E-Mail an den Veterinärdienst der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz erfolgen; Menschen sowie Hunde und Katzen können sich nicht mit RHD oder Myxomatose anstecken.

Geschrieben von: Redaktion

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