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Busbranche fordert gezielte Entlastung bei hohen Kraftstoffpreisen

today18. September 2026 13

Hintergrund
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Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. mit Sitz in Koblenz berichtete, dass auch Busunternehmen in der Region von den hohen Kraftstoffpreisen betroffen sind. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) fordert deshalb gezielte Unterstützung für den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Eine pauschale Förderung nach dem Vorbild des früheren Tankrabatts lehnt der Verband ab.

Wie groß die Belastung für die Branche ist, zeigt eine aktuelle Befragung. Demnach fühlen sich mehr als 90 Prozent der Unternehmen im öffentlichen Nahverkehr und in der Bustouristik durch die Kraftstoffpreise stark oder sehr stark belastet. Besonders schwierig ist die Situation im Reiseverkehr.

Die Folgen sind teilweise bereits im Busverkehr zu spüren. Mehr als 18 Prozent der befragten Unternehmen berichten von Abbestellungen oder angekündigten Kürzungen. Betroffen sind unter anderem einzelne Fahrten, Schwachverkehrszeiten, Schülerverkehre und Taktverdichtungen.

Der Verband fordert deshalb, die bestehenden Möglichkeiten des europäischen Beihilferahmens zu nutzen und die zusätzlichen Kraftstoffkosten gezielt auszugleichen. Dadurch sollen Busverkehre bezahlbar bleiben und gleichzeitig steigende Transportkosten für Unternehmen und Verbraucher begrenzt werden.

Geschrieben von: Redaktion

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