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Waldbrand bei Langscheid hinterlässt große Schäden

today8. September 2026 7

Hintergrund
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Der Wald- und Vegetationsbrand bei Langscheid in der Vordereifel hat Mitte August rund 50 Hektar Fläche zerstört. Besonders stark betroffen ist eine rund 2,5 Hektar große Wacholderheide am Büschberg bei Arft. Dort wurden Heideflächen, Grasland und zahlreiche teils sehr alte Wacholderbüsche durch das Feuer vernichtet.

Auch für die Tierwelt hat der Brand Folgen. Viele Kleintiere und Insekten kamen in den Flammen ums Leben. Eine größere Fläche auf der Südseite des Büschbergs blieb jedoch verschont. Dadurch konnten sich dort unter anderem gefährdete Vogelarten wie Baumpieper und Heidelerche halten. Von diesem Gebiet aus können sich die Tierbestände voraussichtlich wieder ausbreiten.

Die Natur wird sich zwar erholen, das kann aber Jahrzehnte dauern. Heidekraut dürfte sich vergleichsweise schnell wieder ausbreiten. Bis wieder große Wacholderbüsche und Kiefern das Landschaftsbild prägen, wird deutlich mehr Zeit vergehen. Die Stiftung für Natur und Umwelt will die Entwicklung zunächst beobachten und im kommenden Jahr über weitere Schritte zur Renaturierung entscheiden.

Unterdessen bleibt die Ursache des Brandes unklar. Die Polizei fand bislang keine belastbaren Hinweise auf Brandstiftung, eine technische Ursache oder ein natürliches Entstehen des Feuers. Wegen der damaligen Trockenheit und Hitze wird auch eine fahrlässige Brandentstehung nicht ausgeschlossen. Hinweise aus der Bevölkerung liegen den Ermittlern bislang nicht vor.

Geschrieben von: Redaktion

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