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Koblenzer Stadtrat beschließt Hitzeaktionsplan

today4. September 2026 7 1

Hintergrund
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Der Koblenzer Stadtrat hat in seiner September-Sitzung einen Hitzeaktionsplan beschlossen. Er soll künftig als Rahmen für den gesundheitlichen Hitzeschutz in der Stadt dienen. Geplant sind unter anderem Hitzewarnungen mit Handlungsempfehlungen für Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen und die Wohnungslosenhilfe. Außerdem soll eine Internetseite über Hitze und den richtigen Umgang damit informieren. Langfristig sollen unter anderem das Refill-Netzwerk und sogenannte Cooling Areas ausgebaut werden.

Auch die Zukunft der Koblenzer Innenstadt war Thema. Neun Experten haben bei einer Anhörung darüber gesprochen, wie die Innenstadt auch im Jahr 2040 attraktiv für Handel, Gastronomie, Kultur und Begegnung bleiben kann. Die Ergebnisse sollen in die weitere Entwicklung der Innenstadt einfließen.

Außerdem erklärte der Stadtrat ein Bürgerbegehren zur Baumschutzsatzung für zulässig. Darin wird gefordert, die Aufhebung der städtischen Baumschutzsatzung rückgängig zu machen. Die weiteren Schritte sollen in den kommenden Monaten abgestimmt werden.

Weitere Beschlüsse betrafen die Klimaneutralität und die Haushaltsplanung. Der Rat nahm das Strategiepapier zur Klimaneutralität zur Kenntnis und gab der Verwaltung weitere Vorgaben für die Umsetzung. Für den Haushalt 2027 wurden außerdem Eckwerte zu Personal und Ausgaben festgelegt.

Im Baubereich wurden Änderungen für das „Quartier am Rauentaler Moselbogen“ auf den Weg gebracht. Dort sollen rund 90 neue Wohneinheiten entstehen. Außerdem stimmte der Stadtrat Änderungen bei der Bebauung an der Bardelebenstraße, Yorckstraße, Moselweißer Straße und am Moselring zu. Für zwei geplante Studierendenwohngebäude mit insgesamt 40 Wohnungen in Metternich verweigerte der Rat dagegen mehrheitlich sein Einvernehmen.

Auch der Nahverkehr war Thema. Das zulässige Höchstalter für bestimmte Busse soll von zehn auf zwölf Jahre steigen. Damit soll unter anderem die koveb mehr Planungssicherheit erhalten. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 werden außerdem die Linien 13, 19 und 29 angepasst. Unter anderem soll die Festung Ehrenbreitstein dadurch besser angebunden werden.

Mehr Infos zur Stadtratssitzung finden sich hier.

Geschrieben von: Redaktion

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