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Tierseuchen bleiben im Fokus der Behörden in Koblenz

today1. September 2026 9

Hintergrund
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Das Landesuntersuchungsamt in Koblenz hat gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Christine Schneider die Tierseuchenbilanz für 2025 vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurden im LUA fast 208.000 Tierproben untersucht. Im Mittelpunkt standen unter anderem Geflügelpest, Blauzungenkrankheit und Afrikanische Schweinepest.

Bei der Geflügelpest wurden in Rheinland-Pfalz zwischen Ende Oktober und Ende 2025 Nachweise bei 100 Wildvögeln und in zwei Geflügelhaltungen festgestellt. Der letzte Nachweis bei einem Wildvogel erfolgte im März dieses Jahres.

Auch die Blauzungenkrankheit spielte eine wichtige Rolle. Das Virus wurde bei 100 Rindern, 14 Schafen und Ziegen sowie elf Zoo- und Wildtieren nachgewiesen. Insgesamt waren 88 Tierbestände betroffen. Das Land und die Tierseuchenkasse unterstützen deshalb weiterhin Impfungen.

Bei der Afrikanischen Schweinepest wurden 2025 insgesamt 17 positive Nachweise bei Wildschweinen festgestellt. Ausbrüche bei Hausschweinen gab es nicht. Nach dem ASP-Fall im nordrhein-westfälischen Kreis Olpe wurden die Überwachung und Bejagung in den angrenzenden Gebieten von Rheinland-Pfalz verstärkt.

Auch die Maul- und Klauenseuche führte zu zusätzlichen Kontrollen. Mehr als 3.800 Proben wurden im LUA untersucht – alle Ergebnisse waren negativ. Landwirtschaftsministerin Schneider betonte, dass die Behörden bei Tierseuchen weiterhin wachsam bleiben müssten.

Geschrieben von: Redaktion

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