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Waldbrand in der Vordereifel weitgehend gelöscht

today17. August 2026 14

Hintergrund
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Der große Wald- und Wiesenbrand in der Verbandsgemeinde Vordereifel ist weitgehend unter Kontrolle. Nach den intensiven Löscharbeiten konnte die Einsatzleitung am Sonntagmorgen wieder von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz an die Verbandsgemeinde Vordereifel übergeben werden. Ganz beendet ist der Einsatz aber noch nicht.

©KVMYK

In den kommenden Tagen sollen die betroffenen Flächen weiter kontrolliert und bewässert werden. Rund 50 Hektar Wald- und Vegetationsf läche sind von dem Feuer betroffen. Einzelne Glutnester müssen voraussichtlich noch gelöscht werden. Die Feuerwehren setzen dabei unter anderem Drohnen und Kontrollfahrten ein.

Insgesamt waren seit Freitag rund 650 Einsatzkräfte beteiligt. Zeitweise waren täglich 200 bis 250 Kräfte gleichzeitig vor Ort. Unterstützt wurden die Feuerwehren unter anderem von THW, DRK, Maltesern, Polizei und Landesforsten. Auch zahlreiche Landwirte und Unternehmen aus der Region halfen mit Fahrzeugen, Maschinen und Wasserfässern.

Bei der Brandbekämpfung kamen außerdem zwei Polizeihubschrauber mit sogenannten Bambi Buckets zum Einsatz. Ein weiterer Hubschrauber unterstützte bei der Aufklärung aus der Luft. Die Löscharbeiten wurden durch Temperaturen von mehr als 35 Grad und das teilweise sehr steile und schwer zugängliche Gelände erschwert.

©KVMYK

Bei dem Großeinsatz wurden insgesamt 22 Einsatzkräfte verletzt, überwiegend durch leichtere Verletzungen und Erschöpfung. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Herzinfarkt und wird weiterhin im Krankenhaus behandelt. Sein Zustand ist stabil.

Die Einsatzleitung und die Verbandsgemeinde Vordereifel danken allen beteiligten Einsatzkräften und Helfern für ihren Einsatz. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, das betroffene Gebiet zu meiden und die laufenden Kontroll- und Nachlöscharbeiten nicht zu behindern.

Die Bevölkerung wird im Laufe der Tage weiterhin Rauchgeruch wahrnehmen können. Das kann bis in den Abend dauern. Laut Lagezentrum Bevölkerungsschutz besteht keine Gefahr. Vorsorglich sollten Fenster und Türen geschlossen werden. Der Notruf soll nur bei einem konkreten Brand, einer akuten Gefahr oder einem medizinischen Notfall gewählt werden.

Geschrieben von: Redaktion

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