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Koblenz rechnet mit mehr Trockenschäden an Straßenbäumen

today6. Mai 2026 4

Hintergrund
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Die Stadt Koblenz erwartet in diesem Jahr deutlich mehr Schäden an Straßenbäumen durch Trockenheit. Bereits jetzt zeigt sich, dass viele Bäume unter dem trockenen Frühjahr leiden.

Eine Esche im Spielplatzbereich der Kaiserin-Augusta-Anlage muss in Kürze gefällt werden. Sie ist mit einem Brandkrustenpilz befallen und nicht mehr standsicher. Eine weitere Esche an der Mozartbrücke wird stark zurückgeschnitten. Hier hat das Eschentriebsterben den Baum stark geschädigt.

Auch andere Bäume im Stadtgebiet sind betroffen. An mehreren Standorten hat das Stadtbaummanagement bereits viele abgestorbene Äste festgestellt. So zeigen etwa Linden im Brenderweg in Lützel kahle Äste. Auch Roteichen am Petah-Tikva-Platz und Spitzahorne im Stadtgebiet weisen deutliche Schäden auf.

Das Stadtbaummanagement rechnet mit einem arbeitsreichen Jahr. „Wir sehen schon jetzt viele Trockenstress-Symptome“, sagt Stadtbaummanager Stephan Dally. Bäume reagieren auf Trockenheit, indem sie Teile ihrer Krone abwerfen. So sparen sie Wasser und schützen ihren Stamm. Dabei sterben einzelne Äste oft schnell ab und müssen aus Sicherheitsgründen entfernt werden.

Straßenbäume sind besonders anfällig. Sie stehen oft in kleinen Baumscheiben, die wenig Wasser speichern und sich stark aufheizen. Zusätzlich belasten Streusalz, Abgase und Bodenverdichtung die Bäume.

Durch die geschwächte Vitalität steigt auch das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Die Stadt kontrolliert die Bäume deshalb regelmäßig, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.

Geschrieben von: Redaktion

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