
Musik und Gedichte zur Weihnachtszeit: Das Museum Boppard zeigt in der Kurfürstlichen Burg das Programm „Have Yourself a Merry Little Christmas“ mit Gitarre…
Wenn es draußen früh dunkel wird und die Lichter in den Gassen angehen, bekommt die Adventszeit in Boppard einen festen musikalischen Termin: Das Museum Boppard in der Kurfürstlichen Burg zeigt am 28. November 2026 das Programm „Have Yourself a Merry Little Christmas“. Laut Ankündigung auf rheinsteig.de handelt es sich um einen Weihnachtsabend für Ohr und Herz, der Musik und Literatur miteinander verbindet.
Gestaltet wird der Abend von Katrin Zurborg an der Gitarre und Juliane Schaper als Stimme. Wie es in der Programmbeschreibung heißt, nehmen die beiden das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch winterliche Klangwelten. Zu hören sind demnach Klassiker aus dem Great American Songbook ebenso wie verjazzte Popsongs in neuem, warmem Klanggewand. Das Programm soll dabei zwischen sanft und besinnlich sowie swingend und augenzwinkernd wechseln.
Zwischen den Musikstücken erklingen laut Veranstaltungstext literarische Miniaturen und Gedichte zur Weihnachtszeit, unter anderem von Joachim Ringelnatz, Mascha Kaléko und Ewald Arenz. Die Worte sollen die Musik umrahmen und vertiefen, heißt es weiter. Das Spektrum reicht dabei von heiteren bis nachdenklichen und von ironischen bis zarten Tönen.
Nach Angaben der Veranstalter ist das Programm so angelegt, dass sowohl erklärte Weihnachtsmuffel als auch Weihnachtsenthusiasten auf ihre Kosten kommen. Der Bogen spanne sich von besinnlich bis humorvoll, an manchen Stellen sei sogar Mitsingen vorgesehen.
Produziert wurde der Abend von taw – theater am werk koblenz unter der Leitung von Walla Heldermann. Die Compagnie hat ihren Sitz in der Mainzer Straße in Koblenz und zeichnet laut Ankündigung verantwortlich für Konzeption und Umsetzung des Programms.
Schauplatz des Abends ist die Kurfürstliche Burg in Boppard, die heute das Museum Boppard beherbergt. Wer in der Vorweihnachtszeit ohnehin am Mittelrhein unterwegs ist, findet hier einen Ort, an dem Geschichte und weihnachtliches Programm zusammenkommen. Das Museum selbst zeigt im gleichen Zeitraum, von November bis Dezember 2026, zudem die Ausstellung „Paradise Lost“, wie aus der Veranstaltungsübersicht auf rheinsteig.de hervorgeht.
Wer durch Boppard schlendert und die Burg am Rhein liegen sieht, ahnt oft gar nicht, was drinnen gerade für Programm läuft. Genau das macht die Adventszeit in der Region aus: kleine, feine Termine abseits der großen Weihnachtsmärkte, die sich lohnen, wenn man mal genauer hinschaut.






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