
Andernach hat einen neuen Jugendtreff: Das InnerCity JUZ in der Moltkestraße bietet Billard, Kicker und Küche – mitgestaltet von Jugendlichen selbst.
Wer kennt das nicht: Man sucht einen Ort zum Abhängen, und die Wege sind einfach zu weit. Genau da setzt Andernach jetzt an. Im November öffnet das InnerCity Jugendzentrum, kurz JUZ, in der Moltkestraße seine Türen. Wie blick-aktuell.de berichtet, geht damit ein langjähriger Wunsch in Erfüllung: ein zentral gelegener Treffpunkt, der deutlich leichter erreichbar ist als das bisherige Jugendzentrum in der Stadionstraße.
Das neue Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse. Geboten wird, was einen guten Jugendtreff ausmacht: Billard, Kicker, Tischtennis, eine Playstation und Gesellschaftsspiele. Dazu kommt eine Küche, in der gemeinsam gekocht und gebacken werden kann. Kein steriler Amtsraum also, sondern ein Ort zum Ankommen.
Vom 9. bis 13. November 2026 lief die Eröffnungswoche, jeweils von 14.30 bis 19.00 Uhr. Nach Angaben von blick-aktuell.de sah das Programm so aus:
Nach dieser Auftaktwoche pendelt sich der reguläre Betrieb ein: Dienstags und freitags ist das InnerCity JUZ künftig von 14.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Fester Ansprechpartner vor Ort ist Streetworker Jean Bachmeier, der auch sein Büro in den Räumlichkeiten hat. Zusätzlich kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendzentrums im Wechsel um das Angebot.
Besonders bemerkenswert: Die Jugendlichen selbst haben die Räume mitgestaltet, gestrichen und bei der Auswahl der Einrichtung mitentschieden. Katrin Merks, stellvertretende Leiterin des Amtes für Jugend, Soziales und Schulen der Stadt Andernach, wird in dem Bericht mit den Worten zitiert, das InnerCity JUZ orientiere sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Jugendlichen vor Ort und biete gerade durch seine kleinere, gemütlichere Form gute Möglichkeiten für Begegnung und Austausch.
Auch Andernachs Oberbürgermeister Christian Greiner äußerte sich laut blick-aktuell.de zu dem Projekt: Den Jugendlichen solle ein Ort geboten werden, an dem sie sich willkommen fühlen und gerne Zeit verbringen – im ständigen Austausch darüber, wie sich das Angebot weiter verbessern lässt.
Und genau das soll weitergehen. In den kommenden Wochen und Monaten will die Stadt gemeinsam mit den Jugendlichen schauen, wo weiterer Bedarf besteht und wie sich das InnerCity JUZ räumlich wie inhaltlich entwickeln lässt. Die Eröffnungswoche war damit nur der Auftakt für ein neues Kapitel der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Andernach.
InnerCity JUZ, Moltkestraße 14-16, 56626 Andernach. Öffnungszeiten ab sofort: dienstags und freitags, 14.30 bis 18.00 Uhr. Ansprechpartner vor Ort: Streetworker Jean Bachmeier.
Ein Ort, der von denen lebt, die ihn nutzen – das ist am Ende vielleicht das Schönste an dieser Geschichte. Wer in Andernach zuhause ist, hat jetzt einen Platz mehr, an dem man einfach sein kann.






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