
Vom 16. bis 18. April 2027 lädt die Landpartie Festung Ehrenbreitstein in Koblenz mit über 170 Ausstellenden zu Genuss, Wohnen, Mode und Kunst hoch über dem…
Manche Ausflugsziele muss man Koblenzerinnen und Koblenzern nicht erklären. Die Festung Ehrenbreitstein gehört dazu. Wer schon mal oben stand und auf Rhein und Mosel geschaut hat, weiß, warum dieser Ort sich für mehr eignet als nur für Führungen und Museumsbesuche. Am 17. April 2027 verwandelt sich das Gelände wieder in einen Markt mit Weitblick: Die Landpartie Festung Ehrenbreitstein öffnet an diesem Samstag von 10 bis 18 Uhr ihre Tore, wie die Eventplattform Rausgegangen angibt. Das Wochenende insgesamt läuft vom 16. bis 18. April 2027, mit Freitagsöffnung ab 12 Uhr und Sonntag erneut ab 10 Uhr.
Wer früh aufsteht, hat den Rhein für sich – und an diesem Wochenende eben auch einen Markt, der sich Zeit lässt. Denn eine Landpartie ist kein Durchlaufevent. Man schlendert, schaut, bleibt stehen, wo es etwas zu entdecken gibt.
Laut Ankündigung auf Mein Kaiserswerth präsentieren mehr als 170 sorgfältig ausgewählte Ausstellerinnen und Aussteller auf dem weitläufigen Festungsgelände aktuelle Ideen für Haus und Garten. Die Themen reichen von Genuss über Wohnen und Garten bis zu Mode und Kunst. Dazu kommen Musik und, wie es heißt, gehobene Gastronomie – eine Marktstimmung, die bewusst mehr sein will als Stände aneinanderreihen.
Veranstalter ist die Reno Müller Veranstaltungen GmbH & Co. KG unter der Marke soulmarket. Das Unternehmen organisiert nach eigenen Angaben seit über 20 Jahren Lifestyle-Märkte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und beschreibt sich als familiengeführt. Die Landpartie Festung Ehrenbreitstein gehört dabei zu den älteren Formaten im Portfolio: Laut soulmarket findet sie bereits seit 2013 statt. Zwischen 110 und 190 ausgewählte Ausstellende sind bei den Märkten der Reihe insgesamt üblich, die Koblenzer Ausgabe bewegt sich mit über 170 Teilnehmenden klar im oberen Bereich.
Was die Festung Ehrenbreitstein laut soulmarket besonders macht: Sie bietet nicht nur Außenflächen, sondern auch einen markanten Innenraum. Für Ausstellende, die ihre Produkte wettergeschützt zeigen wollen, steht der Kuppelsaal zur Verfügung – ein Raum mit imposanten Kuppelgewölben und historischem Mauerwerk, der laut Veranstalter zu den eindrucksvollsten Innenräumen der Festung zählt. Massive Mauern, weite Höfe und die besondere Geschichte des Ortes prägen das Gelände, so die Beschreibung des Veranstalters. Und: Wer ohne Auto anreisen will, kann die Festung direkt aus der Koblenzer Innenstadt mit der Seilbahn erreichen – das ergänzt laut soulmarket den Ausflugscharakter der Landpartie zusätzlich.
Das kennt ihr, oder? Dieses Gefühl, wenn man aus der Seilbahn-Gondel steigt und der Rhein plötzlich von oben ganz anders aussieht. Genau diese Perspektive macht die Festung zu mehr als nur einer weiteren Location für einen Markttermin.
Wer hin will, sollte sich rechtzeitig kümmern: Tickets gibt es laut Mein Kaiserswerth ausschließlich über den Online-Ticket-Shop der Festung Ehrenbreitstein sowie an den Tageskassen vor Ort. Eine allgemeine Vorab-Reservierung über andere Kanäle ist demnach nicht vorgesehen. Die genaue Preisstruktur für 2027 war zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht final veröffentlicht, wie auch Rausgegangen vermerkt – Interessierte sollten also im Vorfeld noch mal auf der Website der Festung nachschauen, bevor sie losfahren.
Für Ausstellende ist die Landpartie übrigens längst mehr als eine einmalige Standmiete. Auf der Bewerberseite von soulmarket kommen mehrere Ausstellende zu Wort, die teils seit über zehn Jahren bei den Märkten der Reihe dabei sind und die familiäre Organisation sowie die verlässliche Struktur hervorheben. Das mag für Besucherinnen und Besucher erst mal nebensächlich klingen, erklärt aber, warum sich auf der Festung über die Jahre ein bestimmter Charakter herausgebildet hat: viele Ausstellende, die wiederkommen, und ein Publikum, das offenbar ebenfalls treu bleibt.
Zuhause klingt manchmal nach 98.0 – und manchmal eben auch nach einem Samstag auf der Festung, mit Blick auf zwei Flüsse und einem Kaffee aus einem der Marktstände in der Hand. Wer am 17. April Zeit hat, muss nicht weit fahren, um etwas Neues zu entdecken. Der Weg führt einfach nach oben, auf die Festung, die Koblenz schon lange nicht mehr nur bewacht, sondern inzwischen auch einlädt.






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