
Lana Horstmann und Dr. Denis Alt besuchten den Neuen Kunstverein Mittelrhein in Neuwied und informierten sich über Artothek, Ausstellungen und soziale…
Kunst muss nicht immer in großen Städten stattfinden. In Neuwied gibt es dafür ein gutes Beispiel: den Neuen Kunstverein Mittelrhein. Wie blick-aktuell.de berichtet, haben die Landtagsabgeordnete Lana Horstmann und der rheinland-pfälzische Staatssekretär für Kultur, Dr. Denis Alt, dem Verein kürzlich einen gemeinsamen Besuch abgestattet. Ziel war es, sich ein Bild von den Aktivitäten und Projekten des Vereins zu machen und dessen Bedeutung für das kulturelle Leben der Region kennenzulernen.
Der Neue Kunstverein Mittelrhein ist mit zwei Standorten in Neuwied vertreten: auf dem ehemaligen Rasselstein-Areal und in der Artothek in der Engerser Straße. Genau dieses Artothek-Konzept macht den Verein besonders. Wer sich für Kunst interessiert, kann dort Originalwerke gegen eine Gebühr von 9 Euro für drei Monate ausleihen und mit nach Hause nehmen. Ein Angebot, das man laut Lana Horstmann sonst eher aus größeren Städten kennt, wie blick-aktuell.de aus einer Mitteilung ihres Büros zitiert.
Der künstlerische Leiter Elmar Hermann und Geschäftsführer Hans Joachim Mehlhorn stellten den Gästen die laufenden Ausstellungen vor. Derzeit zeigt der Kunstverein in der Artothek Arbeiten internationaler Künstler, die in Kooperation mit der Caritas und dem Johannesbund entstanden sind. Die Ausstellungsreihe gibt Einblick in künstlerische Projekte, die in den kommenden Monaten gemeinsam mit wohnungslosen Menschen umgesetzt werden sollen. Parallel dazu laufen Workshops mit Kunsttherapeuten für Kinder und Jugendliche, die ebenfalls von der Caritas betreut werden. Einige der dabei entstandenen Ergebnisse sind derzeit in der Artothek zu sehen.
Auch Staatssekretär Dr. Denis Alt nutzte den Besuch, um sich persönlich über die Arbeit des Vereins zu informieren, über Ausstellungsmöglichkeiten und das ehrenamtliche Engagement vor Ort. Dabei wurde deutlich, wie viel organisatorische Arbeit hinter dem Programm steckt und welche überregionale Aufmerksamkeit der Verein in kurzer Zeit erreicht hat, wie blick-aktuell.de festhält. Neben Horstmann und Alt war auch Oberbürgermeister Jan Einig bei dem Treffen dabei.
Im Gespräch wurde laut dem Bericht auch deutlich, dass kleinere Kulturinstitutionen wie der Neue Kunstverein Mittelrhein auf Unterstützung angewiesen sind, um ihr Programm langfristig zu sichern. Gefragt sind dabei Fördermöglichkeiten von Land und Bund, aber auch die Stadt selbst kann einen Beitrag leisten. Genau deshalb war die Teilnahme des Oberbürgermeisters an dem Treffen willkommen.
Was bleibt, ist ein Verein, der zeigt, dass Kunst nicht an der Stadtgrenze großer Metropolen endet. Wer mal reinschauen will: Die Artothek in der Engerser Straße 12 in Neuwied ist genau der richtige Ort dafür – und vielleicht hängt schon bald ein Original an der eigenen Wohnzimmerwand.






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