Studio-Hotline 0261 98 8 20 99

Wenn Förster ihren Wald erklären: Rückblick auf die Waldführungen in Bendorf und Vallendar

Rückblick: Förster erklärten in Bendorf und Vallendar, wie sich der heimische Wald an den Klimawandel anpasst und welche Herausforderungen bleiben.

Redaktion
·
6. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 9 Stunden

Einblicke in den Wald vor der eigenen Haustür

Wer schon mal mit offenen Augen durch den Wald rund um Bendorf oder Vallendar gelaufen ist, hat sich vielleicht gefragt, warum manche Flächen kahl aussehen und andere dicht bewachsen sind. Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt mehrerer Waldführungen, die unter dem Titel „Unser Wald im Klimawandel“ in den Forstrevieren Bendorf und Vallendar stattfanden. Wie die Stadt Bendorf berichtet, organisierte ein dreiköpfiges Försterteam die Veranstaltungen, um der interessierten Öffentlichkeit den aktuellen Zustand der heimischen Wälder näherzubringen.

Geleitet wurden die Führungen von Johannes Biwer, Revierleiter in Bendorf, Achim Kern, Revierleiter in Vallendar, sowie Jörg Parschau, Funktionsförster für Wald-Klima-Management im Forstamt Koblenz. Nach Angaben der Stadt Bendorf ging es dabei nicht nur um den Ist-Zustand, sondern auch um die Frage, wie sich die nachhaltige Waldbewirtschaftung an den Klimawandel anpassen muss.

Vom Windwurf der Neunziger bis zur Borkenkäfer-Krise

Inhaltlich spannten die Führungen einen weiten Bogen. Die Stadt Bendorf nennt als Schwerpunkte die historische Einordnung der heutigen Waldbilder, eine Zwischenbilanz des naturnahen Waldumbaus, der nach den großen Windwürfen der 1990er Jahre eingeleitet wurde, sowie die aktuelle Herausforderung, die durch Dürre und Borkenkäferbefall entstandenen Schadflächen klimawandelgerecht wieder aufzuforsten.

Dabei kamen laut Stadt Bendorf auch die Unterschiede zwischen Kommunal- und Staatswald zur Sprache, etwa bei der künftig angestrebten Verteilung der Baumarten und der Gewichtung einzelner Waldfunktionen. Ebenso Thema waren die vielfältigen Ökosystem- und Erholungsleistungen des Waldes sowie die Rolle von Holz als nachwachsendem Rohstoff, der fossile Materialien ersetzen und Kohlenstoff speichern kann.

Reger Austausch zwischen Förstern und Teilnehmenden

Die Fragen der Teilnehmenden waren laut Stadt Bendorf entsprechend vielfältig: Sie reichten von praktischen Tipps für den eigenen Kleinprivatwald bis hin zu kritischen Nachfragen zu aktuellen forstlichen Zielen und Praktiken. Weil die Führungen als Wanderungen angelegt waren, ergaben sich dabei auch immer wieder Gelegenheiten für Einzelgespräche mit den Förstern.

Anschaulich wurde das Prinzip der bodenschonenden Waldbewirtschaftung unter anderem anhand einer Rückegasse im Stadtwald Bendorf erläutert, wie ein Foto der Stadt Bendorf zeigt, auf dem Revierleiter Johannes Biwer den Teilnehmenden das System der sogenannten Feinerschließung demonstriert.

Wer das nächste Mal durch den Wald bei Bendorf oder Vallendar spaziert, sieht vielleicht mit etwas anderen Augen hin, was sich zwischen den Bäumen tatsächlich abspielt.

Quellen


Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Antenne Koblenz

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.